08.08.08 um 08:08 Uhr Beginn der Olympiade
In China und vielen ostasiatischen Ländern, die Zahl Acht als Glückszahl (Acht klingt im Chinesischen wie Reichtum).
Eight (八; accounting 捌; pinyin bā) is considered a lucky number in Asian culture because it sounds like the word "prosper" or "wealth" (發; Pinyin: fā).
Wikipedia-Hinweis: Am 11. Juni 2006 wurde der Vize-Bürgermeister Pekings, Liu Zhihua, der für die Olympia-Bauten und die Vergabe von Grundstücken zuständig war, wegen Korruption entlassen. Offiziell wird zwar sein „Lebenswandel“ mit Bordell-Besuchen für die Entlassung angeführt, aber dieses Verhalten ist so normal, dass die Medien andere Gründe dahinter vermuten. Es wird angenommen, dass es um Korruption im Zusammenhang mit der Vergabe von Bauaufträgen geht, da für mehr als 32 Milliarden Euro momentan ein neuer Flughafen-Terminal in der Umgebung der Hauptstadt und in ihr selbst neue U-Bahn-Strecken, Wohnsiedlungen, Wasser-, Kraft- und Klärwerke entstehen. Daneben werden auch noch die Sportstätten errichtet. Diesen Projekten müssen viele Bewohner der Hauptstadt weichen und bei den Entschädigungszahlungen kam es häufiger zu Unregelmäßigkeiten. Daneben ist das Verfahren der Vergabe von Bauaufträgen intransparent und die Besitzverhältnisse der Bauunternehmen nicht klar.
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China auf Crashkurs (Quelle http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27030/1.html)
China ist mit jährlich im Schnitt rund zehn Prozent BIP-Wachstum bisher sicherlich die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte des Jahrzehnts. Der damit einhergehende Immobilien- und Aktienboom hat aber nach allen Bewertungsmaßstäben zu massiven Übertreibungen geführt, deren Korrektur bereits überfällig ist. Das ist auch den meisten Marktbeobachtern und Investoren bewusst, die allerdings überwiegend davon ausgehen, dass die chinesische Regierung es nicht zulassen werde, sich die Olympischen Spiele durch einen Börsen- oder Immobiliencrash verderben zu lassen.
Mit welchen Mitteln sich die Regierung gegen eine etwaige Panik stemmen wird, ist zwar unbekannt. Sollte der politische Wille jedoch gegeben sein, muss wohl mit umfangreichen Stützungskäufen und Finanzierungshilfen für die großen Banken und Brokerhäuser gerechnet werden. Anschließend, so die Durchschnittsmeinung der Analysten, werde die Regierung jedoch eine Korrektur der überzogenen Börsenbewertungen akzeptieren.
Allerdings kennen wohl auch die chinesischen Spekulanten, die die Börsen beherrschen, diese Analysen und werden die heißen Aktien wohl kaum in der Hand haben wollen, wenn der Markt erwartungsgemäß nach den Spielen dann einbricht. Angesichts dieser Erwartungen wäre es also rational, noch den erhofften vorolympischen Aufschwung mitzunehmen, dann aber rechtzeitig auszusteigen. Folglich dürfte schon kurz vor den Spielen enormer Verkaufsdruck aufkommen, der sich – immerhin spekulieren die meisten chinesischen Kleinanleger auf Kredit - rasch zur Panik auswachsen könnte. Ob derlei von der Regierung tatsächlich gebändigt werden könnte, bleibt abzuwarten.
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